Das Magazin
„Projekt Lebenswege“ – das Magazin nicht nur für aktive Senioren,
sondern auch für Menschen mit Behinderungen oder vorübergehender Mobilitätseinschränkung, die Informationen suchen, um ihre persönlichen Lebenswege bewusst gestalten zu können.
Unsere neue Ausgabe 2026 ist erschienen und die Online-Ausgabe zum Blättern finden Sie auf der rechten Seite. Zusätzlich können Sie hier in den nächsten Wochen unter den Rubriken „Mutmacher“ und „Ratgeber“ interessante Menschen unseres Magazins kennen lernen. Viel Spaß beim Schmökern, wir freuen uns auch auf Ihre Meinung und sind gespannt, welche Interviews und Mutmacher-Geschichten, etc. … für Sie besonders interessant waren.
»Alter ist nur eine Zahl, die Leidenschaft kennt kein Verfallsdatum« (unbekannter Autor)
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Menschen sind nicht tupfengleich. Möglicherweise ähneln sich Lebenswege. Dazu braucht es keine x-te Studie, die über Jahre Inhalte vergleicht und den Schluss zieht, dass manches heute nicht mehr passt. Die Frage ist, wen interessiert das? Wem nützt es, um mit wohlfeilen Worten eigene Meinungen durchzusetzen, die gern Mainstream genannt werden? Wer wagt zu entscheiden, was »gut oder schlecht ist«? Wir waren wieder unterwegs, lernten zufällig Menschen zwischen 56 und 103 Jahren kennen, die sich gern an ihre Lebenswege erinnerten. Aufgefallen ist ihre Leidenschaft und Lebensfreunde. Ihre Situationen konnten noch so schwierig sein, sie setzten sie nicht ständig einer Katastrophe gleich. Der Begriff ist seit 400 Jahren belegt und heute noch zunehmend inflationär im Sprachgebrauch. Wanderer vielfältiger Lebenswege erzählten von ihren Mühen, aus Schlaglöchern herauszukommen mit dem Ziel, am Wegesrand Lebenslust zu finden oder im schlimmsten Fall das Überleben zu feiern. Wohlgemerkt: Nicht vergleichbar mit der Spaßgesellschaft. Wir haben von ihnen viel über Empathie und den Umgang miteinander erfahren. Das war nie einfach, kostete Willen und Kraftanstrengung, um den eigenen Zufriedenheitslevel zu erreichen. In diesem Zusammenspiel lernten wir Pflegepersonal, einfühlsame Unterstützer und Helfer aus dem Umfeld und Ärzte kennen, die es für selbstverständlich halten, Lebenswege unterschiedlichster Struktur zu begleiten, zu ermuntern und Sorgen so zu dezimieren, dass Entscheidungen in allen Altersgruppen – auch für Hochbetagte – wieder selbstbestimmt getroffen werden können. Ihnen ging es nicht um eine Bestenliste für gute Wünsche und übliche Floskeln. Sondern einfach darüber nachzudenken, ob spontane Begegnungen auch ohne Anlass möglich seien. Eine Community – das oft unbekannte Wesen – ersetzt nicht persönliche Nähe und Wegbegleitung, egal wie groß die Reichweite ist. Danke an ALLE, mit denen wir stundenlang reden und lachen konnten und nunmehr einen Rucksack voller Aha-Effekte auf den nachfolgenden Seiten ausschütten dürfen. Im Übrigen mussten wir dafür keine KI bemühen, um vermeintlich angemessene Texte zu formulieren. Unser Team ist echt, erreichbar und sichtbar –
Ihr Lebenswege Team






